Auf reges Interesse stieß die Informationsveranstaltung der HLW Institut St. Josef am Freitagnachmittag, den 16.1.2015: Rund 300 interessierte Schülerinnen und Eltern konnten sich vom vielfältigen Ausbildungsangebot an der Schule überzeugen.

Im Rahmen eines Vortrages wurden die drei Schultypen – 5-jährige Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, 3-jährige Fachschule für wirtschaftliche Berufe und 1-jährige Wirtschaftsfachschule – sowie die zahlreichen außerschulischen Aktivitäten und Projekte vorgestellt. Aufgelockert wurde der informative Teil durch einen  Beitrag der Trommeltruppe und unterhaltsame Einlagen der Theatergruppe.

Beim anschließenden Rundgang durch die HLW am Ardetzenberg konnten zukünftige Schülerinnen mit ihren Eltern die modernen Räumlichkeiten im kürzlich fertiggestellten Sonderklassentrakt besichtigen, Detailinformationen an Infoständen einholen oder in der gemütlichen Café – Ecke verweilen.

Wir bedanken uns sehr für das große Interesse und stehen selbstverständlich für weitere Informationen gerne zur Verfügung!

Schulprojekt zur Entstigmatisierung psychisch erkrankter Menschen

promente-logoIm Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts von pro mente Vorarlberg (Psychosoziale Gesundheit), hpe (Hilfe für Angehörige Erkrankte) und dem Verein <omnibus> (Interessensvertretung für Psychiatrie-Erfahrene), sammelten die Schülerinnen der 4. Klassen HLW in einer 4-stündigen Diskussionsrunde viele fachliche und persönliche Eindrücke im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen.

Das mit Eintauchen können in die Welt eines psychisch kranken Menschen ist schon eine ganz besondere Erfahrung. So wurde von einem jungen Mann, der vor Jahren an Schizophrenie und einer manischen Depression erkrankt ist, der persönliche Krankheitsverlauf eindrucksvoll geschildert und wie er es geschafft hat, nach zehn Jahren symptomfrei zu sein.

Die Erzählungen einer Mutter eines psychisch erkrankten Sohnes ließen die Schülerinnen sehr nachdenklich und emotional betroffen werden. Hier wurde ihnen deutlich vor Augen geführt, dass psychische Erkrankungen stigmatisierend – nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern in einem erheblichen Maße auch auf die Familie – wirken. Vor allem wurde den Schülerinnen deutlich bewusst, dass eine gute Erziehung, eine höhere Schulausbildung, sogar Freunde letztlich kein Schutz vor einer psychischen Erkrankung sind. Freunde helfen allerdings eine solche Erkrankung erfolgreich bewältigen zu können.

Psychisch geschultes Fachpersonal von pro mente Vorarlberg leitete diese ausgezeichnete Diskusionsrunde.