Im BE-Unterricht entwickelten die Schülerinnen der HLW 1A2 in Gruppen Ideen für ein Stop-Motion-Video. Diese Ideen wurden als Tuschezeichnungen umgesetzt und koloriert. Die Bilder fotografiert und als Video bearbeitet. Die Ergebnisse sind auf youtube zu bestaunen …

https://youtu.be/7K63gacXSMI

Mag. Susanne Kavalar

…so startete einer der ehrlichsten Vorträge, den die Schülerinnen der 4 HLWA und 4 HLWB jemals gehört haben.

Zitat eines Referenten: „Die meisten Süchtigen leugnen ihr Problem, bis sie auf dem „Boden der Realität“ aufgeschlagen sind – sie nicht mehr können. Bei manchen  beginnt der Boden beim Kopf, bei manchen beim Bauch und bei anderen drei Meter unter der Erde!“

STRO_Anonyme Alkoholiker - Logo

Ein gesellschaftlich anerkanntes Genussmittel, das unerbittlich, selbstzerstörend und mit sozialer Ächtung einhergeht, wenn das Maß überschritten wird. Fünf unterschiedlichen Persönlichkeiten, die nur eines gemeinsam haben, sie sind Alkoholiker und damit Verbündete in ihrem Kampf gegen einen übermächtigen Gegner, nämlich den Alkohol, zeigten uns ein anderes, oft verborgendes Bild der Gesellschaftsdroge Nummer eins auf. Offen und ehrlich und in ihrer Reflexion durchaus auch ironisch, wurde von den Referenten geschildert, wie sie AlkoholikerInnen geworden sind. Alleine die Erzählungen über das Ohnmachtsgefühl gegenüber dem Alkohol, der überall verfügbar ist, und den damit verbundenen Kontrollverlusten hat in dieser Deutlichkeit die Schülerinnen schockiert. Der Kampf trocken zu bleiben ist unerbittlich, verlangt ein hohes Maß an Selbstdisziplin und ein Netzwerk mit Verbündeten, wie den Anonymen Alkoholikern. Die regelmäßigen Besuche der Treffen sind so etwas wie eine „Lebensversicherung“ für die Betroffenen.

Der Vortrag war sehr beeindruckend und hat bei den Schülerinnen der 4HLWA und 4 HLWB einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Die Anonymen Alkoholiker (AA), die 1935 gegründet wurden, sind die größte Selbsthilfegruppe der Welt. Einziges Kriterium bei der Gruppe aufgenommen zu werden ist die Einsicht, dass Alkoholiker zu sein und damit unheilbar krank: „Wir gaben zu, dass wir dem Alkohol gegenüber machtlos sind – und unser Leben nicht mehr meistern konnten.“ Hier erfahren die Süchtigen gegenseitige Unterstützung und Halt. Sie erhalten sich vollkommen autonom. Jeder gibt das was er kann. Spenden werden nicht angenommen!

Eine Gesellschaft, die sich ihren Alten und Kranken nicht mehr konsequent und mit allem Einsatz widmet, verliert ihre Humanität und geht menschlich gesehen in eine „kranke“ Richtung.

STRO_photo 2Im Rahmen des Psychologie- und Philosophieunterricht haben sich die Maturantinnen mit dem Thema Tod bzw. Sterben auseinandergesetzt. Für einen praxisnahen Zugang zu dieser ethisch hochsensiblen Thematik hat auch heuer wiederum Frau Melitta Walser von der Caritas Hospizbewegung gesorgt. Sie hatte viel zu erzählen über den individuellen Umgang mit Menschen, deren Lebenszeit definitiv zu Ende geht. Die Schülerinnen waren während des Vortrags angehalten sich in das Thema einzubringen, was diese zwei Stunden zu einem sehr privaten Erlebnis für alle Teilnehmer werden ließ.

Wir bedanken uns noch einmal bei Frau Walser, die mit einer großen Portion Humor, einen Einblick in ihr Wirken und Schaffen gegeben hat.

REWI_Nepal3Vielleicht ist ja unsere hervorragende Klassengemeinschaft dafür verantwortlich, dass Aktionen zu Gunsten anderer Menschen bei uns bereits Tradition haben.
Wir haben heuer Theo Fritsche und dessen Nepalprojekt mit unserer Brot- und Keksbackaktion tatkräftig unterstützt.
Gemeinsam mit Dipl. Päd. Renate Kessler haben wir Kekse gebacken, unser Lehrer, Robert Rewitzer, BEd half uns dabei, xXx Laibe Brot für den Verkauf herzustellen.
Einen besonderen Dank möchten wir in diesem Zusammenhang FV Frau Sonja Beck und Herrn Dir. Claudio Götsch aussprechen. Frau Beck sorgte dafür, dass uns viele Zutaten gratis zur Verfügung gestellt wurden, während unser Direktor den stolzen Erlös von € 816,– großzügig aufstockte, sodass wir auf dem Scheck die runde Summe von € 1.000.– ausweisen konnten.
Für uns, die 2HLWA, ist das heurige Projekt damit abgeschlossen. Herrn Theo Fritsche wünschen wir mit unserer Spende viel Erfolg beim Aufbau seiner Schulen in Nepal! http://www.theofritsche.at/

Am Freitag, den 22. Jänner 2016, fand der traditionelle Infonachmittag der HLW St. Josef in Feldkirch statt. Zahlreiche Schülerinnen und ihre Eltern nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über die Schule und ihr breit gefächertes Bildungsangebot zu informieren.

Im Rahmen eines Vortrages wurden das Leitbild der Schule, die drei Schultypen – hierbei handelt es sich um die einjährige Wirtschaftsfachschule, die Fachschule für wirtschaftliche Berufe und die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe – sowie diverse Projekte und außerschulische Aktivitäten näher vorgestellt.

Eine ehemalige Maturantin ließ ihre eigene Schulzeit anschaulich und lebensnah Revue passieren; spezielles Augenmerk richtete sie dabei auf die vielfältigen Chancen und Möglichkeiten, die sich den Absolventinnen der HLW St. Josef nach einem erfolgreichen Schulabschluss im Studium und im Berufsleben bieten.

Im Anschluss an den Vortrag hatten die Besucher die Möglichkeit, an einer Führung durch das Schulgebäude teilzunehmen, wo ihnen an den einzelnen Stationen Lehrer und Schülerinnen als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung standen. Besondere Beachtung fanden hierbei die modernen Lehrküchen und der Sonderklassentrakt, der mit neuen Computerräumen, einem gut ausgestatteten Musiksaal und einem geräumigen Zeichensaal aufwarten kann.

Gerne nahmen Schülerinnen, Eltern und Lehrer die Möglichkeit wahr, den Abend bei einem gemütlichen Beisammensein im Speisesaal der Schule ausklingen zu lassen.

Durch ihre Backaktion konnten die Schülerinnen der HLW Feldkirch im Rahmen ihres Weihnachtsgottesdienstes am 23. Dezember 3.000 Euro an Fam. Konzett aus Raggal überreichen – damit sie für ihren Sohn Hanno, der seit seiner Geburt mit einer schweren Beeinträchtigung lebt, eine spezielle Auflage für den Rollstuhl anschaffen können.

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Im Bild von links: FV Sonja Beck, Frau Konzett, Hanno, Herr Konzett, Schulsprecherin Sarah Werner, Dieter Reimers – Vertreter von „Stunde des Herzens“,  Dir. Claudio Götsch

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Wir möchten uns ganz herzlich für euer fleißiges Kaufen von fairen Schokolade-Pralinen und Gummitierchen bedanken.

Mit eurer Hilfe können wir internationale und nationale Projekte der Jugendaktion und der Missio mit 940 Euro unterstützen.

Danke an alle Naschkatzen! Eure 3HLWA

 

 

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Am Donnerstag, den 11. Juni 2015 hat unsere Schule, die HLW Feldkirch, bei dem Projekt „2000 Watt“ mitgemacht. Unsere Klasse, die 2 HLWA, hat fleißig gearbeitet um den Schülerinnen des ganzen Instituts ein leckeres und zudem noch umweltfreundliches und nachhaltig produziertes Gericht zu servieren.

Was aber ist das „2000 Watt“ Projekt? Es handelt sich um eine Aktion verschiedener Städte und Regionen, bei dem auch die Stadt Feldkirch mit verschiedenen Projekten teilnimmt. Unsere Kochgruppe machte es sich zur Aufgabe, ein besonderes nachhaltiges, gesundes, umweltschonendes und wirtschaftliches Menü herzustellen. Wir haben an diesem Tag ganz besonders darauf geachtet, so wenig Strom wie möglich für unser Menü zu verbrauchen. Das haben wir geschafft, indem wir die Lichtquellen reduzierten und die Möglichkeiten der „Restwärme“ nutzten.

Es war eine wirklich gute Erfahrung. Unsere Lehrpersonen Herr Rewitzer und Frau Erath haben uns schon vor diesem Tag erklärt wie wichtig es ist, vor allem in der Küche Strom zu sparen und wie wir dies auch in die Praxis umsetzen können. Uns hat dieses Projekt sehr gut gefallen und das Essen war auch sehr gut gelungen. Unsere Klasse freut sich schon auf das nächste Projekt!

Nicole Szeverinski und Samantha Weitgruber

Auch im Schuljahr 2014/15 standen zwei Tage der vorletzten Schulwoche ganz im Zeichen verschiedenster Projekte. Ziel war es, Raum für besondere Aktivitäten zu schaffen und die Schülerinnen Neues lernen und entdecken zu lassen.

Die inhaltliche Ausrichtung der verschiedenen Projekte war breit gefächert. Alle Schülerinnen des ersten HLW-Jahrganges erhielten zum Beispiel viele praktische Tipps zum Erlernen einer Fremdsprache. Eine Gruppe der 1 HLW A besuchte die Beschützende Werkstätte in Bludenz, um in der Weberei, in der Kreativwerkstatt oder im Lädele mitzuhelfen. Schülerinnen des 2. Jahrganges der HLW gaben in einem Theater- bzw. Percussion-Workshop ihren zuvor einstudierten Stücken den letzten Feinschliff, bevor diese im Rahmen von zwei erfolgreichen Aufführungen für Eltern und Schülerinnen präsentiert wurden. Die vierten Jahrgänge der HLW, die mittlerweile intensiv mit der Diplomarbeit beschäftigt sind, besuchten die Landesbibliothek Bregenz. Außerdem erfuhren sie an einem der beiden Projekttage in einem Bewerbungs-Workshop alles Wichtige rund um das Thema Stellenbewerbung. Andere Klassen wiederum stellten Kräutersalben und Smoothies her, besuchten die Inatura, das Blindenheim Ingrüne oder die Gynäkologische Abteilung des LKH Feldkirch, vertieften ihre Fotoshop-Kenntnisse oder lernten die Sportart Kickboxen kennen.

Die Projekttage haben einmal mehr gezeigt, wie die letzten Schultage vor dem Ferienbeginn sinnvoll genützt werden können.

Sehr interessiert hörten die Mädchen der Abschlussklassen aller drei Schulen des Instituts  St. Josef kürzlich den Erzählungen von Erwin Kräutler zu. Als Bischof  kämpft er kompromisslos und beharrlich für die Menschen am Amazonas, deren Lebensraum durch die Abholzung von Regenwäldern und die Regierungspläne zur Errichtung des Staudammes Belo Monte massiv bedroht ist. Er beantwortete geduldig und humorvoll die vielen Fragen der Mädchen und sang auf deren Wunsch sogar selber ein Lied aus Brasilien. Für seinen Einsatz für die Umwelt und die indigenen Völker wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Romero-Preis, mehreren Ehrendoktoraten sowie 2010 mit dem Alternativen Nobelpreis.

Die Mädchen und der veranstaltende Verein der Freunde bedankten sich bei Bischof Kräutler mit einem Scheck über € 3000, den dieser erfreut und dankbar für seine Projekte in Brasilien entgegennahm.

Bischof Kräutler 3  Bischof Kräutler…

 

 

 

Bischof Kräutler 1  …unterhält sich mit den Schülerinnen

 

 

 

Bischof Kräutler Scheckübergabe  Scheckübergabe der Schülerinnen, Sr. Eugenia Maria und Dr. Helmut Madlener