Sehr interessiert hörten die Mädchen der Abschlussklassen aller drei Schulen des Instituts  St. Josef kürzlich den Erzählungen von Erwin Kräutler zu. Als Bischof  kämpft er kompromisslos und beharrlich für die Menschen am Amazonas, deren Lebensraum durch die Abholzung von Regenwäldern und die Regierungspläne zur Errichtung des Staudammes Belo Monte massiv bedroht ist. Er beantwortete geduldig und humorvoll die vielen Fragen der Mädchen und sang auf deren Wunsch sogar selber ein Lied aus Brasilien. Für seinen Einsatz für die Umwelt und die indigenen Völker wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Romero-Preis, mehreren Ehrendoktoraten sowie 2010 mit dem Alternativen Nobelpreis.

Die Mädchen und der veranstaltende Verein der Freunde bedankten sich bei Bischof Kräutler mit einem Scheck über € 3000, den dieser erfreut und dankbar für seine Projekte in Brasilien entgegennahm.

Bischof Kräutler 3  Bischof Kräutler…

 

 

 

Bischof Kräutler 1  …unterhält sich mit den Schülerinnen

 

 

 

Bischof Kräutler Scheckübergabe  Scheckübergabe der Schülerinnen, Sr. Eugenia Maria und Dr. Helmut Madlener

 

 

 

 

Mit viel Elan und Motivation arbeiteten wir, die Mädels der 1HLWA, während des ganzen letzten Semesters am „Brotback-Projekt“.

Im Kochunterricht lernten wir die Theorie, die wir für das Backen von Brot benötigten. Anschließend konnten wir unser neu erworbenes Wissen bei der Herstellung von selbst gebackenem Brot unter Beweis stellen. Mit „Fohrenburg“ als Projektpartner an unserer Seite konnte bei der Herstellung von unserem Kartoffel-Bier-Brot fast nichts mehr schief gehen.

Nach etlichen Backnachmittagen boten wir unser selbst gebackenes Kartoffel-Bier-Brot am Informationsabend an unserer Schule zum Verkauf an.

Durch diese Verkäufsmöglichkeit nahmen wir eine beachtliche Summe in Höhe von 500 Euro ein, welche einem wohltätigen Zweck dienen sollte. Die Klasse 1HLWA entschied sich, dieses Geld Felix und seiner Familie zu spenden. Während des Ostergottesdienstes am Institut St. Josef wurde die Spende im Namen der 1HLWA der Familie überreicht.

Auf diesem Wege wünschen wir Felix und seiner Familie alles Gute!

 

Als wesentlicher Bestandteil der Vorarlberger Schutzwaldstrategie werden jedes Jahr beispielhafte Vorzeigeprojekte vom Land mit dem Vorarlberger Schutzwaldpreis ausgezeichnet. Gewinner ist heuer die 1. Klasse der Fachschule für wirtschaftliche Berufe St. Josef in Feldkirch mit ihrem Projekt „Schutzwaldspiel: Vorsicht Lawine“. Bei der Schutzwaldtagung am Freitag, 20. März 2015, in Doren überreichte Landesrat Erich Schwärzler den Preis und gratulierte herzlich.

„Zwei Drittel des Vorarlberger Siedlungsraumes wären ohne Schutzwald nicht sicher besiedelbar. Zu groß wäre die Gefahr von Lawinen, Steinschlag und Muren“, unterstrich Landesrat Schwärzler die Bedeutung gesunder und funktionsfähiger Waldbestände speziell in einem gebirgigen Land wie Vorarlberg. 48.000 Hektar, nahezu die Hälfte des gesamten Waldes in Vorarlberg, sind Schutzwald – „eine Lebensversicherung für die Siedlungsräume in den Bergen“, so Landesrat Schwärzler.

Zum Siegerprojekt des Vorarlberger Schutzwaldpreises 2015:
Durch die geschickte Darstellung des Naturraumes in Bezug zu den Naturgefahren von der Talsohle bis zur Lawinenverbauung ist es ausgesprochen gut gelungen, auf die verschiedenen Naturgefahren wie Hochwasser und Muren, Steinschlag und Lawinen hinzuweisen. Die von den Spielern zu beantwortenden Fragen zu den Naturgefahren und den Schutzwald sind äußerst interessant. „Ein Beispielprojekt, das sich sehen lassen kann“, lobte Landesrat Schwärzler die Preisträger.

NEIE_20150223_133718

 

 

 

Im Februar 2015 hatten die Schülerinnen der 4 HLWA/B im WIFI Campus Dornbirn die Möglichkeit, Wirtschaft und Unternehmertum hautnah zu erleben. Veranstaltet wurde dieser „Vision Day“ von der Vorarlberger Volkswirtschaftlichen Gesellschaft (VVG).
Mit einem Wirtschaftsquiz übers „Ländle“ und einem schulübergreifenden Teamspiel „Turmbau mit Trinkhalmen und Klammern“ konnten die Schülerinnen aktiv werden und sich dabei ihrer Rolle in gruppendynamischen Teamarbeiten bewusst werden. Die drei erfolgreichsten Gruppen durften für ihre Leistungen Büchergutscheine entgegennehmen.

Spannend waren besonders die Schilderungen der Berufslaufbahnen und Arbeitsaufgaben der Vortragenden: Beate Fritsch – Restaurant Fritsch am Berg, Mag. Verena Brunner-Loss – Buchhandlung Brunner, MMag. Matthias Linder – Fruchtsaft Rauch. Sie beschrieben unter anderem, was für sie ihr Beruf bedeutet und welche grundsätzlich wichtigen Voraussetzungen, bzw. Einstellungen ihrer Meinung nach für eine zielführende und erfüllende Teilnahme in der Arbeitswelt notwendig sind. Der einheitliche Grundtenor war, dass man von seiner Arbeit begeistert sein und sich voll einbringen muss, um erfolgreich zu werden.

Beeindruckend waren auch die Einblicke, die Philipp Bonadimann- teilnehmender österreichischer Skisportler bei den Paraolympischen Spielen – sehr offen über seinen Unfall, seiner Behinderung und seinem Wiedereinstieg in Berufs- und Sportwelt gab.

 

Auf reges Interesse stieß die Informationsveranstaltung der HLW Institut St. Josef am Freitagnachmittag, den 16.1.2015: Rund 300 interessierte Schülerinnen und Eltern konnten sich vom vielfältigen Ausbildungsangebot an der Schule überzeugen.

Im Rahmen eines Vortrages wurden die drei Schultypen – 5-jährige Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, 3-jährige Fachschule für wirtschaftliche Berufe und 1-jährige Wirtschaftsfachschule – sowie die zahlreichen außerschulischen Aktivitäten und Projekte vorgestellt. Aufgelockert wurde der informative Teil durch einen  Beitrag der Trommeltruppe und unterhaltsame Einlagen der Theatergruppe.

Beim anschließenden Rundgang durch die HLW am Ardetzenberg konnten zukünftige Schülerinnen mit ihren Eltern die modernen Räumlichkeiten im kürzlich fertiggestellten Sonderklassentrakt besichtigen, Detailinformationen an Infoständen einholen oder in der gemütlichen Café – Ecke verweilen.

Wir bedanken uns sehr für das große Interesse und stehen selbstverständlich für weitere Informationen gerne zur Verfügung!

Schulprojekt zur Entstigmatisierung psychisch erkrankter Menschen

promente-logoIm Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts von pro mente Vorarlberg (Psychosoziale Gesundheit), hpe (Hilfe für Angehörige Erkrankte) und dem Verein <omnibus> (Interessensvertretung für Psychiatrie-Erfahrene), sammelten die Schülerinnen der 4. Klassen HLW in einer 4-stündigen Diskussionsrunde viele fachliche und persönliche Eindrücke im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen.

Das mit Eintauchen können in die Welt eines psychisch kranken Menschen ist schon eine ganz besondere Erfahrung. So wurde von einem jungen Mann, der vor Jahren an Schizophrenie und einer manischen Depression erkrankt ist, der persönliche Krankheitsverlauf eindrucksvoll geschildert und wie er es geschafft hat, nach zehn Jahren symptomfrei zu sein.

Die Erzählungen einer Mutter eines psychisch erkrankten Sohnes ließen die Schülerinnen sehr nachdenklich und emotional betroffen werden. Hier wurde ihnen deutlich vor Augen geführt, dass psychische Erkrankungen stigmatisierend – nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern in einem erheblichen Maße auch auf die Familie – wirken. Vor allem wurde den Schülerinnen deutlich bewusst, dass eine gute Erziehung, eine höhere Schulausbildung, sogar Freunde letztlich kein Schutz vor einer psychischen Erkrankung sind. Freunde helfen allerdings eine solche Erkrankung erfolgreich bewältigen zu können.

Psychisch geschultes Fachpersonal von pro mente Vorarlberg leitete diese ausgezeichnete Diskusionsrunde.