Praxis

Küchenführung und Restaurantmanagement

Die Lehrpläne unserer Schulen – EWF, FW und HLW – ermöglichen eine umfangreiche Ausbildung im fachpraktischen Bereich Küche und Service. Angewandt und vertieft wird dieses Wissen durch Catering-Einsätze bei verschiedensten Veranstaltungen, denn es ist uns wichtig, dass unsere Schülerinnen einen praxisbezogenen Unterricht erhalten und dadurch bestens auf den Sprung in die Berufswelt und in das Leben vorbereitet werden.

Zusammen mit der Betriebsküche bieten unsere zwei neuen, ergonomisch eingerichteten Lehrküchen exakt, was ein anspruchsvoller Unterricht heute verlangt: eine hervorragende Basis nämlich, um jegliche Abläufe in Küche und Service kennen und vielleicht auch in Bezug auf einen künftigen Beruf lieben zu lernen.

Als Lehrkräfte an der HLW-Feldkirch, Institut St. Josef legen wir großen Wert auf ein wertschätzendes, positives Arbeitsklima und auf Aktualität, fachliche Kompetenz, Professionalität. Durch einen abwechslungsreichen Unterricht vermitteln wir das nötige Wissen, um gut für die Wirtschaft vorbereitet zu sein und dort bestehen zu können.

Gesunde Ernährung, Praxiserfahrung sowie nationale und internationale Trends in der Gastronomie verbinden wir mit Nachhaltigkeit und verarbeiten bewusst fast ausschließlich regionale und saisonale Produkte im Unterricht.

Als besonderes Highlight sehen unsere Schülerinnen die vertiefenden Workshops in Wein-, Käse- und Barkunde an. Die freiwillige Teilnahme wird mit aussagekräftigen Zertifikaten belohnt.

 

Der schön gedeckte Tisch

Getränke-Mise-en-place

Einjährige Fachschule für wirtschaftliche Berufe (EWF)

Unsere EWF hat zum Ziel, das neunte Schuljahr zum Sprungbrett ins Leben und in die Lehre zu machen. Durch zwei berufspraktische Wochen im ersten Semester werden die Schülerinnen auf die verschiedensten Lehrberufe vorbereitet. Intensiv und auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten unterstützen wir unsere Einjährigen durch ein gezieltes Bewerbungstraining, Betriebsbesichtigungen und durch den Besuch von Berufs- und Informationsmessen bei ihrer Berufswahl.

Im fachpraktischen Bereich erhalten unsere Schülerinnen einen stimmigen Einblick in die Berufsbilder Köchin, Restaurantfachfrau oder auch Konditorin.

Die Einjährige Wirtschaftsfachschule sieht sich als Alternative zum Polytechnischen Lehrgang, besonders für Schülerinnen, die sich verstärkt individuelle Betreuung wünschen.

Fachschule für wirtschaftliche Berufe (FW)

Diese dreijährige Schulform bietet eine fundierte Vorbereitung auf die Anforderungen in der Privatwirtschaft.

Im fachpraktischen Unterricht erhalten die Absolventinnen den Lehrabschluss zur Restaurantfachfrau. Mit der Abschlussprüfung qualifiziert man sich unter anderem auch als gefragte Mitarbeiterin im Bereich Tourismusberufe.

Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW)

Bis zur Vorprüfung zur Reifeprüfung im vierten Jahrgang erhalten Absolventinnen der HLW Feldkirch eine umfassende Ausbildung im Küchen- und Restaurantmanagement und erwerben gleichzeitig Berechtigungen für die Berufe der Gastronomie und im Tourismus.

Vorspeisenpräsentation

Pflichtpraktikum

Die Lehrpläne sehen in der dreijährigen Fachschule (FW) zwischen 2. und 3. Klasse, sowie in der fünfjährigen Höheren Lehranstalt (HLW) zwischen III. und IV Jahrgang, ein Pflichtpraktikum im Ausmaß von zwei bzw. drei Monaten vor.

Die Schülerinnen werden bei der Suche der Praktikumsplätze von Seiten der Schule unterstützt. Im Rahmen eines Informationsabends erhalten Eltern und Schülerinnen wertvolle Informationen.

HLW

Der Betrieb soll so gewählt werden, dass das Praktikum eine Ergänzung zur schulischen Ausbildung darstellt. Der Schwerpunkt liegt in den Bereichen Küche, Service und Rezeption. Für die Schülerinnen besteht die Möglichkeit, das Praktikum im Sinne der Mobilität und zur Förderung der Fremdsprachen im Ausland abzulegen.

FW

Das Praktikum gilt als Ergänzung zur schulischen Ausbildung und als zusätzliche Vorbereitung auf den Berufsalltag. Je nach Interesse kann es in Betrieben der Wirtschaft, der Verwaltung, des Tourismus (z. B. Küche, Service, Rezeption), in Reisebüros oder im Sozialbereich (z. B. Kindergärten, Pflegeheimen) absolviert werden.

Der Einblick in die Organisation von Betrieben, den die Schülerinnen im Rahmen ihres Praktikums erhalten, ist eine äußerst wertvolle Erfahrung. Gleichzeitig lernen die Praktikantinnen die Pflichten und Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kennen und erhalten wichtige Eindrücke im Zusammenhang mit dem Arbeitsleben. Mit diesem Wissen werden sie gut auf die Anforderungen der Wirtschaft vorbereitet, der Eintritt in die Arbeitswelt wird dadurch erleichtert.

Pflichtpraktikum

Betriebsorganisation

Der Gast im Mittelpunkt: In BO lernt man, was Gastlichkeit ist und welches Verhalten der höfliche Umgang mit Gästen verlangt.

Zur Erreichung der Gewerbeberechtigung im Gastronomiebereich (siehe oben) werden in diesem Fach auch Grundlagen der Hygienebestimmungen, der ökologischen Betriebsführung und die Trends im Hotel- und Gastgewerbe vermittelt.

Planungs- und Organisationsaufgaben, wie in Verpflegungs- und Beherbergungsbetrieben gebraucht und benötigt, werden erarbeitet und im praktischen Unterricht umgesetzt.

Ernährungs- und Lebensmitteltechnologie (EGL)

Dieser Gegenstand steht im engen Zusammenhang mit Küchen- und Restaurantmanagement.

„Du bist, was du isst!“ – Im Gegenstand EGL werden die Grundlagen für eine gesunde Ernährung vermittelt. Dabei ist es wichtig, Verständnis für die Nahrungsbestandteile, die Produktion sowie die Verwendung jener Lebensmittel, die in unseren Küchen zum Einsatz gelangen, zu wecken.

Essen und Trinken soll ein Genuss sein, unsere Gesundheit fördern und erhalten und unsere Leistungsfähigkeit steigern.

Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit für alle Altersgruppen bewusst zu machen und unsere Schülerinnen zu verantwortungsbewussten, kritischen Konsumentinnen zu erziehen.

EGL Lehrstoff

Unternehmens- und Dienstleistungsmanagement (UDM)

Wirtschaftswerkstatt (WIW)

 

Das Ziel der noch relativ jungen Unterrichtsgegenstände „UDM“ (HLW) bzw. WIW (FW) ist es, theoretisches Wissen aus den Bereichen Projektmanagement, Service Design, Betriebswirtschaft und anderen verknüpften Unterrichtsgegenständen in tatsächlichen Projekten umzusetzen. Dabei ist es wichtig, prozess- und ergebnisorientiert zu arbeiten. Die gestellten Aufgaben sollen genau, formal richtig und termingerecht bearbeitet werden.

Den Schülerinnen soll eine Toolbox vermittelt werden, mit der Projekte erfolgreich umgesetzt werden können. In diesem Zusammenhang lernt die Schülerin betriebliche Abläufe und Strukturen kennen.

 

Was will man in UDM bzw. WIW erreichen?

  • Kreatives, freies, eigenständiges und angstfreies Arbeiten bzw. Lernen
  • Ergebnisorientierung
  • Zeitmanagement
  • Erfahrungen sammeln und ausbauen
  • erworbenes Wissen konkret umsetzen können

 

Bisher konnten schon einige Projekte erfolgreich umgesetzt werden, unter anderem:

  • Feldkirch und Bludenz spielerisch kennenlernen (für Mittelschulen)
  • Gestaltung eines Kochbuchs
  • Gestaltung eines Schulfilms
  • Organisation eines schulinternen Sportfests